Kategorie - Wonderland


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Die Fesseln der Angst, des Zögerns und der Sorgen

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Die Fesseln der Angst, des Zögerns und der Sorgen hindern uns daran, Dinge zu tun und den Reichtum zu entdecken, der in uns steckt. Wie wäre es, diese Fesseln zu lösen? Was könnte dadurch noch alles entfesselt werden? Denk mal darüber nach!

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Viele Menschen hüten ihre Ängste und Sorgen wie einen kostenbaren Schatz. Sie reden nicht darüber und zeigen sie niemandem. Ich bin mir sicher, das macht innerlich krank. Und ich glaube fest daran, dass man guten Freunden diesen „Schatz“ ruhig zeigen darf – auch wenn er sie überfordert. Wie soll der wahre Schatz zum Vorschein kommen, als durch einen selbst? Verstecken macht unfrei und hilft nicht.

Ich habe ein Zitat von Nelson Mandela gefunden, das ganz gut passt: „Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.“ Ein Ohr und eine Schulter zu schenken und ein Freund zu sein, ist sicher ein guter Anfang, mit seinen eigenen Ängsten, Zweifeln und Sorgen zurechtzukommen und herauszufinden, was man braucht, um zufrieden zu sein.

Die Wundertüte in dir – was sind deine Talente?

Wer ein Talent hat, dem fällt etwas sehr leicht. Und weil es ihm leicht fällt, merkt er vielleicht gar nicht, was für einen Schatz er da hat. Jeder Mensch ist eine Wundertüte. In jedem steckt etwas anderes drin. Was sind deine Talente???

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Mein größtes Talent verrate ich euch gern:

Ich habe die Fähigkeit, aus nichts etwas zu machen. Das ist sehr hilfreich, weil ich mit sehr wenig Geld bzw. Ausrüstung Dinge erschaffen kann. Zum Beispiel Geschichten, die einfach meiner Fantasie entspringen; Fotos, die mit einem Budget von 5 Cent entstehen wie dieses hier (so habe ich mich die letzten Tage gefühlt); oder Figuren wie Hazel die Tanzmaus. Die braucht zwar keiner zum Überleben, aber sie hat einigen Lesern große Freude bereitet. Insofern ist es okay, dass ich sie aus nichts als einem vergammelten Blumenstrauß und einer Haselnuss gemacht habe. Das Schöpferische spielt sich vor allem im Kopf ab. Für mich ist das normal, es fällt mir leicht. Deshalb habe ich lange Zeit gar nicht gedacht: „Uiiii, da habe ich wohl ein Talent!“ Aber im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, dass ich damit etwas anfangen kann und dass ich mich u.a. durch dieses Talent von anderen unterscheide. Und so schreibe ich Geschichten, hole Bilder aus meinem Kopf, mache Leuten eine Freude und schaffe einen Mehrwert. Woher ich das weiß? Ich werde dafür bezahlt – manchmal nach dem kreativen Prozess, manchmal auch vorher. Würde niemand einen Mehrwert darin sehen, hätte ich wohl keine Aufträge.

Ja. Da kommen Menschen, die von mir erfahren haben, und wollen, dass ich Geschichten für sie bzw. ihre Unternehmen erfinde. Dann greife ich in die Wundertüte und hole eine Geschichte für sie heraus. Da mir das wirklich sehr leicht fällt, ist diese Arbeit wie ein Geschenk für mich. Ich lasse mich da auch jedes Mal überraschen! Es fühlt sich dann so an, als würde jemand mein Talent kitzeln. Ich glaube, Talente mögen das. :o)

Was sind eure Talente?

Blogger Relations: Ja, ich will! Herzschlag & Co. in Mainz

Blogger sind genervt von Anfragen, die nicht zu ihren Blogs passen und völlig willkürlich erscheinen. „Wollen Sie unser Waschmittel testen und darüber berichten?“ „Äh, nein? Dies ist ein Märchenblog und kein Schick!Mir!Was!Zu!-Blog?!“ Es ist ja so: Wer Blogger mit unpassenden Anfragen bombardiert, läuft Gefahr, darüber in den Blogs zu lesen. Rant Ende.

Gibt sich eine Agentur Mühe, passende Blogs für ein Produkt oder Event zu suchen, führt das mit Sicherheit zu mehr Erfolg. Liebe Agenturen, nehmt euch mehr Zeit, dann klappt’s auch mit dem Blogger. Aber wie findet man passende und gute Blogs für sein Produkt? Darüber hat sich Christa Goede ein paar kluge Gedanken gemacht. Christa beherrscht übrigens Blogger Relations richtig gut, weil sie selbst auch bloggt und vermutlich ebenso genervt von willkürlichen Anfragen ist wie viele andere Blogger auch. Weiterlesen

Liebster Award! <3 <3 <3

Vor ein paar Wochen wurde mein Blog von Stephanie Wagner für den Liebster Award nominiert! <3 10615662_522116804588038_388789147_n

Den Liebster Award vergeben Blogger an eher unbekannte Blogs, die sie besonders gern lesen und empfehlen möchten. Der Nominierte beantwortet ein paar Fragen und stellt dann selbst Fragen an die Blogger, deren Blogs er nominiert. Da ich nicht so viele „eher unbekannte“ Blogs lese bzw. nicht einschätzen kann, wie unbekannt die Blogs nun wirklich sind, lasst euch überraschen, wen ich nominiere. Hier kommen erstmal meine Antworten auf Steffis Fragen! Weiterlesen

Weltpremiere von THE SHADOW: Chilly Gonzales, Adam Traynor & Herr von Eden

Märchen, Musik & Mode – ein starkes Trio, das Adam Traynor, Chilly Gonzales und Herr von Eden da mit THE SHADOW auf die Bühne gebracht haben! Hier ist mein persönlicher Eindruck von der Weltpremiere, die am 6. August in Hamburg auf Kampnagel stattfand.

(Kurz vorweg: Der Schatten ist ein düsteres Märchen aus Hans Christian Andersens Feder und handelt von einem Schriftsteller, dessen Schatten sich selbstständig macht und das Böse im Menschen herauskehrt. Er macht sich selbst zum Herrn über den Schriftsteller und lässt diesen einsperren. Das Märchen könnt ihr hier nachlesen. Und jetzt zurück zu THE SHADOW…)

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Chilly Gonzales und das Kaiser Quartett stellen mit THE SHADOW ihre Qualitäten als Stummfilmmusiker unter Beweis. Denn THE SHADOW ist eine Verschmelzung von Stummfilm, Schauspiel und Musical (ohne Gesang, mit Tanz). Die Musiker verschwinden hinter Säulen buchstäblich im Hintergrund und verstärken die Emotionen auf der Bühne durch ihr bekannt harmonisches und dynamisches Spiel. Geradezu tragikomisch wirkt die Szene, als der Schriftsteller feststellt, dass er keinen Schatten mehr hat – und er zu schwungvoller Musik hinter einer Leinwand ausflippt. Man will lachen, weil die Musik heiter ist. Und man will weinen, weil man weiß, dass das Böse nun seinen Lauf nimmt…

Beeindruckend ist aber nicht nur die Musik, die mit den Gefühlen des Publikums spielt und es auf der Spitze der Konzentration hält, beeindruckend ist auch, wie auf der Bühne eine Schattenwelt entsteht und mit welchen Mitteln die Zuschauer in diese Welt hineingezogen werden. Ich weiß jetzt (und verrate natürlich nicht), wie aus einer Geige ein menschlicher Schatten wird. Und wie sich abstrakte Begriffe wie „Muse“ und „Inspiration“ auf der Bühne verkörpern lassen. Tragisch ist der Moment, in dem die Feder des Schriftsteller zum ersten Mal von seinem Schatten geführt wird. Noch tragischer, als Feder und Inspiration den Schriftsteller verlassen… Man möchte schon wieder weinen und hofft insgeheim, dass das Ende des Märchens für THE SHADOW geändert wurde und der Mann seinen Schatten besiegen wird.

Filmemacher Traynor und Modeschöpfer Herr von Eden haben mit dem Bühnenbild und den Kostümen eine Schwarz-Weiß-Welt mit ein paar Farbeffekten kreiert. Begeistert hat mich das simple Spiel der farblichen Gegensätze in den Kostümen, die eindeutig die Handschrift des Hamburger Modekünstlers tragen. Fasziniert hat mich auch, mit welchen gestalterischen Mitteln das wahre Gesicht der Menschen herausgekehrt wird: Durch die Augen der Prinzessin, in die sich der Schriftsteller und sein Schatten verlieben, sieht das Publikum mithilfe eines Fotoapparats, wie die Menschen wirklich sind. Für das wahre Gesicht des Schattens ist die Prinzessin jedoch blind! Dass sie sich in einen verlogenen Schatten verliebt, tut weh. Dass er sie mit einem schwarzen Schleier zu seiner Schattenbraut macht, schmerzt. Und so endet das Stück düster wie das Märchen von Hans Christian Andersen.

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Aus der Märchenperspektive betrachtet, fand ich sehr gelungen, wie das typische Märchenelement des Zitats in THE SHADOW eingesetzt wurde. In vielen Märchen sind wiederkehrende Bilder (häufig wörtliche Zitate) zu finden. Märchenprädikat: wertvoll! Wer die Gelegenheit hat, das Stück zu sehen, dem kann ich es nur ans Herz legen. Aber bereitet euch vor, lest das Märchen und lasst eure Kinder zu Hause. Denn für Kinder ist THE SHADOW nichts. Wohl aber für Erwachsene, die sich von Musik und Bildern fesseln und vielleicht sogar überwältigen lassen können…

Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König? – und andere Fragen

Urlaub mit Kindern bedeutet auch: viel Zeit für kluge Fragen. Hier sind die brennendsten fünf Fragen, die wir klären konnten!

Stimmt es, dass man ein König ist, wenn man wenig hat und dabei froh ist? Ja, das stimmt! Froh zu sein, bedarf es wenig. Schau dir mal das Schwein an, das hat eine eigene Blumenwiese und eine tolle Hütte. Außerdem bekommt es Brezeln zum Frühstück. Mehr braucht das Schwein nicht, um glücklich zu sein. Diesem Schwein geht es sehr gut. Es glaubt bestimmt, dass es der König der Blumenwiese ist.

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Übrigens bist auch du eine Königin, weil du mit einem Ball viel Spaß haben kannst und dich über Grashüpfer in der Wiese freust! Manche Menschen (vor allem Erwachsene) können das nicht und brauchen ganz viele blinkende und teure Spielsachen, um glücklich zu sein und sich wie Könige zu fühlen. Man könnte auch sagen: Froh zu sein bedarf es wenig, und wer viel braucht, ist eine arme Sau.

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Ist der Schwarzwald eigentlich schwarz? Der Schwarzwald ist alles andere als schwarz. Ich würde sagen, er ist vor allem grün, grau und rot. Nur nachts, da wird er schwarz. Da färben sich sogar die Geranien und die Bommel auf den Hüten schwarz.

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Und gibt es im Schwarzwald schwarze Tiere? Also tagsüber? Selbstverständlich! Zum Beispiel diese hier:

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Wie wird man eigentlich Weltmeister? Kann ich auch Weltmeister werden? Wer ein Weltmeister sein möchte, muss es richtig doll wollen, richtig viel üben und er braucht ein bisschen Glück. Es ist nicht einfach und man bekommt auch nichts geschenkt. Ich sage nur: Üben, üben, Etüden! Jeder kann ein Weltmeister sein.

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Gibt es Vampire? Und ist man in den Wolken tot? Vampire habe ich bisher nur in Büchern gesehen. Vor Vampiren brauchst du dich nicht zu fürchten. Ob man in den Wolken tot ist? Ganz bestimmt nicht. Sonst würden die Menschen ihre Straßen und Häuser woanders hin bauen. Und kein Vogel würde mehr bis in die Wolken fliegen. Nicht mal der Zaunkönig.

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Wo wir genau waren, verrate ich nicht. Ich bin ja kein Reiseblogger. Und man braucht auch ein paar Geheimnisse. ;o)

KOLUMNE: Flittern allein zu Haus

Flittern zu Hause kann ich dringend empfehlen. Das klingt vielleicht totaaaal langweilig (äh, wieso eigentlich?!?), aber wolltet ihr nach der Hochzeit gleich in die Splitterwochen fahren?! In meiner aktuellen Hochzeitskolumne fürs MarryMAG geht es um Stress, Haarnadeln und Jetlag. Und um einsame Kokosnussinseln. Das Hotel auf dem Foto steht übrigens irgendwo auf den Islas de la Bahía. Da war ich mal (ohne Mann) in einem anderen Leben. Unsere Flitterwochen haben wir allein zu zweit zu Haus verbracht. Sehr nachahmenswert, wir sind seit über 10 Jahren verheiratet. Auch ohne Kokosnussinsel.

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FLITTERN ALLEIN ZU HAUS Weiterlesen

Edelfrosch in den Eimsbüttler Nachrichten

„Wenn Eimsbüttel ein märchenhafter Ort wäre – was wäre es dann? Ein Zauberwald oder ein Schloss? Ein grüne Wiese oder rosa Wolken?“ Die Eimsbüttler Nachrichten, eine Online-Zeitung von Eimsbüttlern für Eimsbüttler, hat bei mir nachgefragt. Denn: Ich muss es ja schließlich wissen, oder?! :o)

Hier geht’s zum Artikel: Immer wieder einmalig von Mathias Frank. Ein Foto aus der Faceless-Serie wurde auch veröffentlicht. Dame mit Hut erobert Eimsbüttel! \o/

Wohnwagenkonzert: Unter 4 Augen mit Vineta Sareika vom Artemis Quartett

Es regnet. Typisch Hamburg? Vielleicht. Aber was macht das schon. Ich bin unterwegs zum ersten Wohnwagenkonzert meines Lebens. Die Geigerin Vineta Sareika vom Artemis Quartett wird exklusiv für mich spielen. Warum gerade ich in den Genuss dieses Konzertes unter 4 Augen komme? Weil meine Freundin Melanie krank ist und den Termin nicht wahrnehmen kann. Ich fühle mich reich beschenkt. Von Melanie und von Vineta, die für mich Bach spielt.

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Vineta und ich kennen uns nicht. Macht aber nichts, denn wir verstehen uns auch so. Wir reden über den Wohnwagen – es ist auch ihr erstes Wohnwagenkonzert. Und über ihre Geige – es ist ein alter Italiener, der bei hoher Luftfeuchtigkeit manchmal rumzickt. Es ist eine wundervolle Viertelstunde. Die Musik im Wohnwagen lässt uns vergessen, dass es regnet und dass draußen verdammt viele Autos fahren. Es ist ein Kurzurlaub, den ich genieße. Draußen regnet es. Typisch Hamburg. Na und?

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Wir haben es gemütlich und lassen es uns gut gehen. Vor dem Wohnwagen steht der freundliche Wohnwagenaufpasser. Passanten schauen durchs Fenster und gehen schnell weiter, als sie sehen, dass ich eine Kamera habe.

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Und dann ist das Wohnwagenkonzert auch schon vorbei. Wir reden noch ein bisschen und Vineta erzählt über das Stück, das sie mit ihrem Quartett spielen wird: Der Tod und das Mädchen von Schubert. „You have to be strong of course. But emotionally it’s very hard to die on stage every night.“ Die Wohnwagentür öffnet sich. Es regnet. „Umbrella?“ Haben wir nicht. Wir verabschieden uns sehr herzlich und dann rennt Vineta raus in den Regen. Ich gehe zum Fahrrad und radel nach Hause – nachdem ich von außen noch einen Blick in den Wohnwagen geworfen habe. Musik ist doch ein Zauber, immer wieder.

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Die Termine für weitere Wohnwagenkonzerte unter 4 Augen findet ihr auf der Website von Musikfest Hamburg. Macht das, es ist toll!