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Vintage-Geschirr für eine kunterbunte Kaffeetafel

Vielleicht surfst du gerade mit einer Tasse Kaffee durchs Internet. Und steht da nicht auf deinem Schreibtisch auch der ein oder andere Becher rum? Ein Teller vielleicht? Wenn du dich ertappt fühlst, kann ich dich beruhigen. Bei allen steht Geschirr rum. 100%

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Nach dem ganzen Wintergrau der letzten Wochen war das Licht gestern so schön und frühlingshaft, dass ich mir in der Mittagspause meine Kamera geschnappt habe, um ein paar meiner Gedecke zu fotografieren. Ich will sie schon seit Monaten katalogisieren. Denn wie soll sonst die Welt erfahren, was ich da für Schätze habe?! Und verleihe?! Sicher kennt der ein oder andere Leser Lieschen & Ruth, bei denen man „Vintage-Porzellan für Glücksmomente leihen“ kann. Die freundlichen Damen, die mit 300 Gedecken weit mehr Geschirr als ich haben (ich zähle aktuell 60 Gedecke), waren so nett, mich weiterzuempfehlen. Für Romy und alle anderen sind hier also ein paar Impressionen. Und wer sich alle Bilder angeschaut hat, wird mit einer netten Parabel über Kaffee belohnt! Mach es dir also gemütlich und trink noch ein Tässchen oder zwei.

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Geschafft! Das ist also ein kleiner Teil meines kunterbunten Vintage-Geschirrs. Wer es mieten möchte – z.B. für seine Hochzeit, einen Kaffeeklatsch mit Freunden, ein Fotoshooting oder den Geburtstag von Tante Ursel – schreibt mir einfach eine Mail.

Und jetzt folgt wie versprochen eine Geschichte über Kaffee! Frei aus dem Gedächtnis.

SCHMECKEN SIE DEN KAFFEE, NICHT DIE TASSE

Vielleicht kennt ihr die Geschichte über den Professor, der seine ehemaligen Studenten eingeladen hat und ihnen Kaffee serviert. Alle seine Gäste sind berufstätig und die meisten sind sehr erfolgreich in dem, was sie tun (und natürlich MEGA gestresst, wie erfolgreiche Menschen das eben so sind bzw. erzählen … ). Der Professor holt also eine Kanne Kaffee und, weil es so viele Gäste sind, ein bunt zusammengewürfeltes Sammelsurium an Tassen – manche aus Meissen, manche von IKEA, manche aus dem Supermarkt.

Jeder nimmt sich eine Tasse und schenkt sich Kaffee ein. Und jeder erzählt, wie erfolgreich und wie gestresst er ist. Der Professor beobachtet seine ehemaligen Studenten und sagt nach einer Weile: „Sie werden bemerkt haben, dass die hübschen Tassen in diesem Moment alle benutzt werden. Auch die etwas weniger hübschen Tassen haben Sie sich genommen. Übrig geblieben sind die Pappbecher und die angeschlagenen Tassen. Es ist ganz natürlich, dass wir das Schönste und Beste für uns wollen. Aber darin liegt auch die Quelle Ihrer Probleme. Sehen Sie es einmal so: Das Leben ist der Kaffee. Ihre Jobs, das viele Geld und Ihr Status sind die Tassen. Sie sind nur dazu da, das Leben zu ‚halten‘. Die Art der Tasse hat nichts mit der Qualität unseres Lebens zu tun. Manchmal sind wir zu sehr auf die Tasse konzentriert und vergessen darüber den Kaffee. Schmecken Sie den Kaffee, nicht die Tassen!“

Ich habe diese Geschichte vor einigen Jahren irgendwo im Internet gelesen. Und ich mag sie wohl, sonst hätte ich sie mir nicht gemerkt. Aber ich bin der Meinung, dass man ruhig ab und zu etwas Besonderes für sich und andere aussuchen darf. Ein bisschen Stil muss sein. Und aus hässlichen Tassen trinken kann schließlich jeder.

Für mehr Stil und Glücksmomente!

Eure Ruth

Blumen fotografieren? Gääääähn. Oder doch nicht? :o)

BlumenBlumen sind schön bunt, aber als Fotomotiv doch recht abgelutscht. Ich habe es trotzdem gewagt und bin mit diesem Bild eigentlich ganz zufrieden. Blumen fotografieren ist gar nicht so schlimm. Hurra! \o/

Ein grauer Tag. Ein Vorgarten. Ein Wintermärchen.

Wie grau kann ein Tag eigentlich sein? In Hamburg ziemlich. Vor allem im Winter. Ich bin gestern bei -10 Grad und dunkelgrauem Himmel losgezogen und habe Alltagspoesie gesucht. Im Vorgarten des Landhausbüros habe ich eine bizarre Schneelandschaft gefunden, an der die meisten einfach vorübergehen. Wie dumm! Denn schaut nur, wie schön sie ist.

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Wackeldackel und Konsorten – ein Spaziergang im Viertel

Kennt ihr das? Ihr wollt etwas fotografieren und traut euch nicht so recht, weil viele Leute unterwegs sind und es einfach seltsam rüberkommt, wenn man ein Salatblatt knipst, das auf der Straße liegt. (Hat da nicht gerade ein Typ komisch geguckt? Ist das vielleicht sein Salatblatt?) Aber an einem bewölkten Sonntagmorgen um 9 Uhr ist noch niemand unterwegs, der einen schräg anschauen könnte. Guter Zeitpunkt für mein Passion Projekt, die Alltagspoesie! Mein Fokus lag diesmal auf Autos und ihren „Mitfahrern“. Hier sehr ihr eine kleine Auswahl.

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Von Luxusimmobilien, Gartenlauben und dem schönsten Klofenster der Welt

Als Übersetzerin von Luxusimmobilien habe ich regelmäßig mit recht spektakulären Anwesen zu tun. Da gibt’s dann 300 qm große Jugendstilwohnungen mit Brunnen im Foyer, riesige Strandvillen mit Tennisplatz und Pool (wozu ein Pool, wenn man quasi im Meer wohnt?), charmante Chalets mit freistehenden Kaminen… Schon schön. Aber eigentlich würde mir ein kleines nettes Gartenhäuschen viel besser gefallen als so ein prunkvoller Wohnsitz. Die Gartenlaube wäre ein Ort, den ich wundervoll chaotisch gestalten könnte. Mit Türklopfer und gemütlichem Lesesessel. Schöne Vorstellung! Eine tolle Inspirationsquelle ist das Buch Gartenhäuschen, das ich neulich bei einer Freundin im Regal fand.

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Tja, für so eine Laube braucht man wohl eine Rasenfläche, die eine Spur größer ist als unser Handtuchgarten. Ich träume dann mal weiter und übersetze Luxusimmobilien. Oh, und wo wir schon mal beim Thema Wohnen sind: Kennt ihr eigentlich die schönste Klofensterdeko der Welt? Die passt zu jeder stinknormalen Wohnung. Diese Buchstaben gibt’s bei Manufaktum und sind von einem Schweizer Textilhersteller. Ob der wohl ein Chalet mit Kamin hat??!

Die Schönheit und Poesie des Vergänglichen…

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Die Poesie des Alltags in Bildern. Mein Passion Project!!!

Ich habe eine kleine neue Freundin, mit der ich die Poesie des Alltags ergründen möchte. Es ist eine Nikon und sie bietet mir die Möglichkeit, euch meinen Blick auf die Dinge nicht nur durch Sprache, sondern auch visuell zu zeigen.

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Neben zerbrochenen Christbaumkugeln, kitschigen Straßenimpressionen und springenden Fischstäbchen zeige ich all das, was in unserer Hochglanzwelt vielleicht übersehen oder als nicht bemerkenswert erachtet wird. Dinge, die eine alltagspoetische, komische oder traurige Sprache sprechen. Die Nikon und ich sind jetzt unzertrennlich, allerdings müssen wir einander noch besser kennenlernen. Ein paar Impressionen aus den ersten gemeinsamen Tagen kann ich aber wohl schon zeigen. Los geht’s mit einer witzigen (weil zufälligen) Fensterbrettdekoration, die ich bei einer Freundin entdeckte!

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Bei einem Spaziergang an einem grauen Wintertag stellte ich Novizin fest, dass Sonne für stimmungsvolle Bilder überhaupt nicht notwendig ist. Das ist eine wichtige Erkenntnis, wenn man in Hamburg lebt. ;o) Auch von Schärfe lasse ich mich nicht beeindrucken. Manchmal drückt Unschärfe viel mehr aus…

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Dann ging es an die Elbe. Die Spuren von Sturm Xaver waren nicht zu übersehen. Überall lag Müll am Strand (zeige ich hier jetzt nicht, ist zu deprimierend). Der angespülte Besen ist ein schönes zufälliges Sinnbild.

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Nach Weihnachten machten wir uns dann auf die Suche nach Schnee und ich hoffte auf kitschig romantische Schneelandschaften. Vielleicht sind wir nicht weit genug gefahren – aber immerhin doch so weit, dass wir Eisblumen fanden. Raureif macht die Dinge einfach schön! Besonders reizvoll finde ich die gefrorenen Tautropfen an den Grashalmen.

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Und diesen Zweig hat uns Xaver auf die Terrasse gepustet. Ich wollte ihn gerade entfernen, als mir die Intensität von Farbe & Struktur ins Auge sprang. Wundervoll! Es sind die Ungeplantheit und die Zufälligkeiten im Alltag, die mich ansprechen. Wie bei den Muffin-Förmchen ganz oben. Spontane Fotografie. Alltagspoesie in Bildern ist mein neues Passion Project, mit dem ich eine eigene Bildsprache entwickeln möchte. Die ersten Schritte sind gemacht. Hurra!

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Weihnachtszeit ist Zeit zum entspannten Abhängen

Alle Erledigungen erledigt? Alle Weihnachtsfeiern gefeiert? Dann macht es wie die Papierengel und der Christbaumschmuck: Hängt einfach ein bisschen ab. Es ist schließlich Weihnachten, da darf man sich mal besinnen und im Licht der Kerzen strahlen. (Muss ja nicht bis Januar sein.) Eine vergnügliche Weihnachtszeit wünsche ich euch!

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Verlosung: Frangipani Love für Winterbräute und Eisprinzessinnen

Advent, Advent, der Hochzeitsblogger-Adventskalender brennt heute beim Edelfrosch! Advent

Spring in meinen Lostopf und drück dir ganz fest die Daumen. Zu gewinnen gibt es ein Schmuckstück deiner Wahl aus Dolly Martins Schmuckkollektion. Wie wäre es beispielsweise mit einer unfassbar weichen Lederkette, die dich mit Frangipaniblüten schmückt? (Ich trage meine Kette übrigens so!) Oder einem Frangipani Stick oder einer süßen Eule fürs Haar? Aber stöbere selbst in Dolly Martins Shop und such dir ein Teil aus, das dir gefällt. Schreibe deinen Wunsch als Kommentar und schon nimmst du an der Verlosung teil. Hier ist ein kleiner Vorgeschmack, was euch erwartet!

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Viel Spaß beim Stöbern und GOOD LUCK! Das Gewinnspiel endet am 24.12. um 23:59. Der Gewinner wird von einer Glücksfee ausgelost und per Mail informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns ist selbstverständlich nicht möglich. Teilnehmen können reale Personen (keine Gewinnspielagenturen u.ä.) ab 18 Jahren. Über eine Verbreitung via Twitter, Facebook, Mund-zu-Mund etc. freue ich mich natürlich sehr!

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Bevor ich es vergesse: Auch Männer sind natürlich herzlich eingeladen, an der Verlosung teilzunehmen. Oder hast DU etwa schon alle Geschenke zusammen? Eben. Einfach einen Kommentar hinterlassen und mit etwas Glück bekommst du am 25.12. eine E-Mail von mir.

Seit gestern läuft übrigens eine feine Verlosung bei Happy Go Wedding und morgen solltet ihr bei Belle and Chic vorbeischauen. Es lohnt!

Viele Grüße euer Edelfrosch

P.S. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich an Heiligabend keine Kommentare freischalten werde. Wer am 24.12. kommentiert, kann seinen Kommentar am 25. sehen.