Kategorie - Photography


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Bienchen findet einen Schatz! Mit Biene und Kamera unterwegs im Wunderland

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Alles Gute zum Kuttertag! Hamburg feiert den 825. Hafengeburtstag

Wenn Muttertag und Hafengeburtstag sind, kann da schon mal ein Kuttertag bei rauskommen. Alles Gute, alter Hafen. Und allen Müttern einen wundervollen Muttertag! Statt Blumen und Pralinen gibt’s heute Kutter. ;o)

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Hurra, es regnet! Zauberhafte Regenwelten…

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Fotosafari mit Blumen, Milch & rote Beete – und einem neuen Objektiv \o/

Wenn ich ein bisschen Zeit habe, schnappe ich mir die Kamera und gehe auf Safari. Heute war es wieder soweit: 30 Minuten nur für mich, hurra! Die Safari begann im Kühlschrank, wo ich rote Beete und Milch fand. Äußerst inspirierend. Dann ging ich in den Garten und sammelte ein paar mehr oder weniger hübsche Dinge. Und dann hatte ich auf dem Küchentisch jede Menge Spaß mit meinem neuen Objektiv AF-S DX Micro NIKKOR 40mm 1:2.8G. Have a look!

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Was das Objektiv alles kann, weiß ich noch nicht. Aber ich werde es mit Trial & Error herausfinden! 1000 Dank an Hermann, der mir das Objektiv vermacht hat.

Hinterm Deich der Wind – Dame mit Hut am Strand

Feine Schafe nehmen ja die Treppe über den Deich. Also hoch mit uns! Was uns hinterm Deich erwartete: Wind Wind Wind!

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Als erstes habe ich an diesem Tag gelernt, dass ich nicht alle Bilder selbermachen kann, die ich gerne machen möchte. Bei extremem Wind nützt ein Stativ nichts. Und die Aussicht, eine versandete Kamera zu haben, hat mich auch nicht gerade erfreut. Glücklicherweise war mein fotoaffiner Cousin zur Stelle und machte die Bilder, die ich von Faceless, der Dame mit Hut, im Kopf hatte. Die Sonne kam und ging, der Himmel veränderte sich alle paar Sekunden.

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Passend zu den Strandfotos hier noch zwei Bilder, die ich dann wieder mit Selbstauslöser machen konnte. Bei diesen Bildern habe ich gelernt, dass es klug ist, immer ein Handtuch dabei zu haben. Ein bisschen mehr Licht hätte den Bildern sicher nicht geschadet. Ich war sehr früh unterwegs und der Strandkorb steht im Schatten. Aber egal. Sie gefallen mir trotzdem. :o)

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Der April macht was er will. Und wir machen das gefälligst auch!

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Dame mit Hut nach dem Frühlingsregen

Nachdem es die letzten Tage in Hamburg nur geregnet hat und alles – wirklich alles – Grau in Grau war, freue ich mich jetzt umso mehr über das zarte Grün, das überall explodiert. Das erste Grün des Jahres ist doch immer das frischeste! Die Dame mit Hut findet das großartig und hat im Garten Tulpen aufgehängt, war im Park, um Kaninchen zu gucken, und ist auf rutschige Bäume geklettert. Das ist komisch? Na klar! :o)

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Ich habe gelernt, dass die Wetter-App eine wichtige Foto-App ist. Und dass Glasreiniger auch eine gute Anwendung ist, die ein deutliches Plus an Tageslicht bringt, wenn man drinnen fotografieren will… Öhöm. ;o)

Dass ich in den Regentagen nur in Innenräumen fotografieren konnte, hat mir gar nicht gut gefallen. Ich denke ernsthaft über einen durchsichtigen Regenschirm nach, um die Kamera auch bei Schietwetter benutzen zu können. Die Lichtstimmung bei Regen ist ziemlich einmalig. Und dann kann ich wie meine liebe Oma immer rufen: „Hurra, es regnet!“

Zeigt her eure Taschen! Kwerfeldein fragt nach „wesentlichem“ Tascheninhalt

Das Fotomagazin Kwerfeldein bittet um einen Einblick in die Taschen seiner Leser. Da ich das Online-Magazin wirklich sehr gerne lese und schon viel Tolles dort entdeckt habe, komme ich diesem ungewöhnlichen Wunsch gerne nach. Dies ist also der wesentliche Inhalt meiner Tasche!

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Ein handgenähtes Portemonnaie von Elfenklang. Mein geliebtes Filofax. Edelfrosch-Visitenkarten von MOO. Ein Taschenmesser (zum Aufschrauben von Laptops und dergleichen)! Mein kirschroter Shiseido-Lippenstift. Ein Täschchen mit Dingen. Haarnadeln. Ein Buch vom Flohmarkt über Audrey. Ein kleines Herz. Und natürlich meine Kamera, die hier vom Tele repräsentiert wird.

Und was tragt ihr so „Wesentliches“ mit euch rum? :o)

Dame mit Hut! Ein eigenartiges Fotoprojekt

Letzte Woche fand ich auf dem Weg zur Arbeit einen roten Mexikanerhut. (Fragt nicht, ich fand ihn einfach. In Eimsbüttel passieren solche Dinge.) Zuerst bin ich an ihm vorbeigeradelt und dachte kurz „Sowas Beklopptes würde ich auch wegschmeißen“. Aber irgendwie ließ mich der Hut nicht los, deshalb drehte ich kurzentschlossen um, radelte zurück und stopfte ihn in meine Tasche. In den darauffolgenden Tagen verselbstständigte sich der Hut. Meine Kinder spielten damit, ich machte lustige Fotos von ihnen und er bekam einen Platz auf meinem Kleiderschrank.

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Und dann war da dieser Freitagnachmittag. Ich hatte ein bisschen Zeit und wollte endlich den Selbstauslöser meiner Kamera ausprobieren. Premiere! Also schnappte ich mir den Hut, stellte eine Leiter auf, suchte ein paar Pixibücher (um die Kamera höchst professionell in die richtige Position zu kriegen…) und machte ein paar Bilder im Regen. Als ich die Bilder dann am Rechner ansah, dachte ich (ohne Wertung, ob sie nun „gut“ oder „nicht gut“ sind): Sowas habe ich noch nie gesehen. Und das hat mir gefallen!

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Es gibt Bilder, die man schon hundertmal gesehen hat. So will ich nicht fotografieren. Ich will keine Tomatenfotos mit rot lackierten Fingernägeln machen, und auch keine Konfetti-wir-sind-cool-Fotos oder Frau-mit-lustigem-Schnurrbart (begreife ich eh nicht, diesen Trend, und keiner kann oder will ihn mir erklären). Ein Bild, das sich wiederholt, ist so spannend wie ein Satz, den man zweimal liest. Ein Bild, das sich wiederholt, ist so spannend wie ein Satz, den man zweimal liest. Das Hirn mag sowas, weil es etwas wiedererkennt: „Oh, wieder Tomaten mit Nagellack, hübsch.“ Aber wisst ihr was? Noch viel lieber mag das Gehirn Überraschungen! Dann ist es wach und aufmerksam.

Ich mag andere Fotografie. Und weil ich in meiner Art (engl. Kunst) eigen bin, muss für mich ein eigenartiges Fotoprojekt her. Um die Kameratechnik zu erlernen, den Blick zu schulen und an meinem fotografischen Ausdruck zu arbeiten, habe ich beschlossen, wie beim Schreiben eine Figur zu erschaffen. Es ist eine gesichtslose Dame mit Hut, die den Betrachter durch ihre manchmal entrückte Art hoffentlich in ihren Bann ziehen wird. Sie wird komische Dinge machen, die vielleicht nicht verständlich sind. Das müssen sie auch nicht. Die ungeliebte und Fantasie tötende Frage „Was will der Autor uns damit sagen?“ bleibt für die Geschichten unbeantwortet, die die Bilder dieser Serie erzählen werden. Jeder darf sich seine eigenen Geschichten dazu denken, freie Interpretation erwünscht!

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Wer hier im Blog liest, lernt in den kommenden Wochen und Monaten die gesichtslose Dame mit Hut kennen. Und ich lerne hoffentlich mit jedem Bild die Fotografie besser kennen. Einmal pro Woche berichte ich über ISO-Wunder und dergleichen und zeige Bilder. Manchmal viele, manchmal eins. Von der Dame mit Hut.

P.S. Ein großes Glück ist, sich in seinen Entscheidungen wiederzufinden. Dann sind es nämlich die richtigen gewesen.