Kategorie - Photography


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Apfel hat Stil – von Ruth Frobeen

Apfel hat schon immer Stil.

Apfel hat schon immer Stil. Wer etwas anderes behauptet, hält Erdbeeren bestimmt auch für Obst.

Äpfel können süß sein. Aber manchmal auch sauer. Nett sind sie auf jeden Fall.

Äpfel können süß sein. Aber manchmal auch sauer. Nett sind sie auf jeden Fall.

Kunst am Apfel – von Ruth Frobeen

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Einfach mal Pen!s zeigen und Wörter umdenken

Heute ist Weltfrauentag. Es gibt viele Missstände auf dieser Welt, in dieser Gesellschaft. Ich möchte darüber nicht schreiben. Aber ich möchte zu einem Gedankenspiel einladen. Als Linguistin untersuche ich Wörter auf ihre Herkunft und Bedeutung. Eine ernste Angelegenheit, die aber auch (kontextabhängig) Humor verträgt. Als Kreative möchte ich mit Wörtern spielen und sie umdenken dürfen. Das Wort Missachtung zum Beispiel. Und Missbehagen. Misserfolg. Missmut. Heute wandel ich diese Wörter in etwas Positives um. In das, was ich mir am Weltfrauentag und an allen anderen Tagen für Frauen weltweit wünsche. Miss-Achtung: die Achtung und Respektierung der Frau. Miss-Behagen: weibliche Behaglichkeit und Wonne. Miss-Erfolg: was Frau sich wünscht und Wirklichkeit werden lässt. Miss-Mut: mit Courage und Hut unabhängig und wohlgemut durchs Leben gehen. Man braucht für dieses „Spiel“ weder ein Smartphone noch eine andere Krücke. Es soll eine Anregung sein, darüber nachzudenken, was Frauen gut täte. Wie wäre es mit mehr Miss-Verständnis? Oder einer gehörigen Steigerung von Miss-Vergnügen? Vielleicht kann diese Möhre dazu beitragen.

Whoruntheworld

Sarah Moon in den Deichtorhallen: Now and Then

Sarah Moons Fotos sind auf eine seltsame Weise seltsam. Man muss durch die Bilder hindurchschauen, um hineingezogen zu werden. Fokussieren geht nicht. Schärfe würde den Bildern ihren teilweise ziemlich düsteren Zauber nehmen.

Statt die Retrospektive zu beschreiben, habe ich ein Foto gemacht, das meine Wahrnehmung ihrer Bilder widerspiegelt. Die Sarah Moon-Ausstellung im Haus der Photographie war ziemlich genau so:

SarahMoon

Der Kaktus. Die Körnung. Die Farben. Der Anschnitt. Das Gefühl. Tja. Und nun trage ich diese wunderschönen und verstörenden Bilder mit mir rum. Aber schaut doch einfach selbst. Ich möchte gar nicht erst versuchen, Worte dafür zu finden.

Fotografieren im Imperial Theater – ein schönes Schauspiel

Am Wochenende hatte ich das große Glück, ins Theater zu gehen. Es gab: Frau Jessi und die Kamera.

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Jessi ist Schauspielerin, Tänzerin und Personal Trainerin in Hamburg. Wir kennen uns seit einigen Jahren, ich turne unter ihrer Aufsicht. Ein bisschen Gelenkigkeit kann beim Fotografieren gar nicht schaden – das gilt für Fotograf und Model gleichermaßen. Und hoch das Bein!

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Wir also morgens rein ins dunkle Theater, während draußen auf dem Kiez die Sonne die Schnapsleichen weckte …
Das aktuelle Bühnenbild (eine gruselige Grotte) war beeindruckend, aber für unsere Zwecke nicht zu gebrauchen. Es sollten ein paar charmante Portraits werden. Einmal durchs Theater gelaufen, haben wir ein paar schöne Ecken gefunden. Manche Ecken waren irgendwie auch schaurig schön! (Wusstet ihr eigentlich, dass ich mal Bühnenbildnerin werden wollte und in den Werkstätten der Hamburger Staatsoper ein Praktikum gemacht habe???)

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Großes Glück hatten wir mit der gelben Wand im Eingangsbereich! Ich steckte Jessi noch in mein Kleid, das so schön mit der Wand konkurrierte, und ließ sie einfach spielen.

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Im Keller fanden wir dann Pluto, der sich gernevon Jessi auf den Arm nehmen ließ. ;)

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So, das war jetzt nur ein kleiner Vorgeschmack. Demnächst folgen noch mehr Bilder vom Theater-Shooting im Fotoblog. Versprochen!

Some authors will leave a beautiful painting on your canvas…

Gewölbe

Manche schreiben sich dir einfach ins Herz. Malen mit Worten und Wörtern. Schenken dir einen Koffer, der immer neue Wunderzauber enthält. Manche schreiben so. Und hinterlassen ein wunderschönes Bild auf deiner inneren Leinwand.

Passion Poetry: Strive for magic, not for perfection

Nicht Perfektion ist anziehend, sondern das Magische. Das Zauberhafte. Ich nenne es einfach Zauber-Ei! ;o)

Magic_RuthFrobeen

Promoting Passion Storytelling Collaboration – Contribution Ruth Frobeen

This picture is my contribution to Brooke Shaden’s Storytelling Collaboration. It’s the story of the fearful girl and herself as a woman. She has learned that the world (the forest) is scary and beautiful at the same time, and that she doesn’t have to be frightened. She can only accept the fear and conquer the world with her inner child. :o)

OvercomingTheFear

Der perfekte Moment: Wo und wie ich mein Fotomotiv fand

Am Sonntag hat es durchgehend genieselt – mit einem kurzen Pladder-Intermezzo. Ich fuhr in den Volkspark mit dem bescheidenen Ziel, ein Foto zu machen. Das Besondere daran war für mich: Ich wollte ein Foto von einem Unbekannten machen. Eigentlich habe ich kein Problem damit, Menschen zu fotografieren, die ich nicht oder nicht gut kenne. Aber jemanden anzusprechen und um ein Foto zu bitten, ist dann doch eine andere Sache. Denn es bedeutet: „Ich finde dich so interessant, dass ich dich gern festhalten möchte.“ Und das zu einem Fremden zu sagen, kostet mich Überwindung.

Ich radelte also auf der Suche nach meinem Motiv im Park herum. Trotz Regen tummelten sich überall Menschen. Ganze Gruppen! Oje. Ich wollte lieber eine einzelne Person fotografieren. Sie sollte natürlich spannend aussehen. Und am besten eine Frau sein. Mit dieser Erwartungshaltung fuhr ich durch den Park. Ich fand diese Frau natürlich nirgends. Da rannten verschwitzte Jogger, Pärchen liefen ins Gespräch vertieft an mir vorbei, eine Horde Jungs huschte durchs Gebüsch. Mein Fotomotiv? Unauffindbar. Aus dem Niesel wurde Piesel. Als es dann richtig zu regnen begann, kam ich beim hübsch angelegten Teil des Parks an. Und machte schnell ein Foto von den lustig frisierten Bäumen.

volkspark_Bäume

Dann stellte ich mich im kleinen Pavillon unter. Nicht lang, dann gesellten sich eine französische Familie und ein russisches Liebespaar dazu. Ein kleiner Junge bot mir seine Flasche und einen weichen Keks an. Es war herrlich! Der perfekte Moment. Es regnete, aber wir lächelten uns an und froren nicht. Der Park war in eine diesige Nieselhülle eingepackt, der Regen rauschte leise. Und unter einem großen Baum in der Nähe saßen zwei Musiker und spielten. Als es richtig zu pladdern anfing, rannten sie zum Pavillon rüber, der sich nun füllte: Da war das ältere Paar, das sich lautstark über das schöne Hamburg unterhielt. Der Mann lachte dröhend und die Frau kicherte. Es kamen noch ein paar Radfahrer und Jogger dazu, und gemeinsam warteten wir den Schauer ab.

Nach 10 Minuten war das Pladder-Intermezzo vorbei und die meisten machten sich wieder auf den Weg. Die französische Familie und die Musiker blieben. Und ich natürlich. Denn ich genoss die Illusion des perfekten Moments. Und ich hatte mein Fotomotiv gefunden. Ich musste es nur noch ansprechen. Was ich dann auch tat.

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Sie spielten und sangen, ich summte und fotografierte, die Kinder schauten und staunten. Bis eine Saite riss. Und damit war der Zauber vorbei. <3