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Hokus Pokus Zaubertrank! Granatapfelsaft direkt aus der Frucht

Ich glaube nicht an Zauberei. Und ich glaube nicht an Wundermittel. Sobald etwas als Allheilmittel gegen irgendetwas angepriesen wird (oder besser noch als neues Allheilmittel), reagiere ich mit spontaner Skepsis und tiefer Ablehnung. Was nicht bedeutet, dass ich kein Teebaumöl in meinem Schränkchen habe oder nicht gern mal Granatapfel esse.

Granatapfel_web

Nun. Um den Granatapfel geht’s heute. Dem wird ja viel nachgesagt, aber wenig nachgewiesen. Dass er Polyphenole und Flavonoide enthält und Frauen beim Wort „Antioxidantien“ bekanntlich aus dem Häuschen sind, stimmt. Ich bitte euch. Wer flippt nicht aus, wenn er hört, dass die teure Creme und das exotische Obst voll Antioxidantien stecken? Das haben wir schon gelernt: Antioxidantien sind wichtig für unsere Gesundheit und fangen freie Radikale. (Öhm, ja. Viel mehr wissen wir dann aber auch nicht. Oder? Öhm, nein.)

Jedenfalls! Granatapfel essen ist sicher nicht verkehrt. Auch wenn er kein Wundermittel gegen alles Unglück ist. Wer keine Lust auf die Pulerei hat (gibt auch eklige Flecken, die man nur mit anderen Wundermitteln rauskriegt), kann ja mal den Hokus Pokus Zaubertrank ausprobieren: Man nehme einen intakten Granatapfel und knete ihn ca. eine halbe Stunde lang. Dabei platzen die kleinen Granatapfelkerne auf. Da die Haut des Granatapfels lederartig und sehr fest ist, braucht man keine Angst zu haben, dass der Saft tropft. Dann einfach oben ein Loch reinbohren, Strohhalm rein und austrinken! Und wenn danach ein Wunder passiert, lasst es mich wissen. Ich lasse mich gern belehren. ;o)

Ein frohes Neues wünsche ich. Bleibt gesund und skeptisch! Und glaubt an die kleinen und großen Wunder.

Kalter Partyhund, ein blitzschneller Kuchen für plötzliche Geburtstage

Geburtstage kommen immer so plötzlich. Vor allem Kindergeburtstage. Gut, das ist eine feiste Lüge. Das ganze Jahr über wird gezählt und gerechnet: „wievielmal schlafen noch“. Für Geburtstage und spontanen Heißhunger auf Süßes ist dieser kalte Partyhund jedenfalls bestens geeignet. Mini Me und ich haben die Küche auf den Kopf gestellt!

Man nehme: 400 g Schokolade (wir haben fürs Gewissen halb Vollmilch und halb Zartbitter genommen), 400 g Schoko-Nuss-Creme, etwas Butter, eine Packung Butterkekse und Smarties. Und so geht’s:

Schokolade zunächst probieren, dann kleinschneiden und nochmal naschen. Tipp: Da sich Zartbitterschokolade viel schwerer  schneiden lässt als Vollmilchschokolade, sollte ein Erwachsener sich der dunklen Schokolade annehmen. (Das habe ich übrigens sehr gerne getan. Lecker edelherb.)

MiniMe9

Schoko-Nuss-Creme in einem kleinen Topf bei niedriger/mittlerer Hitze schmelzen und die Schokoladenstückchen dazugeben. Fleißig rühren, damit nichts anbrennt. Sobald die geschmolzene Schokolade zäh zu werden droht, ein Stückchen Butter dazugeben und weiterrühren. Das kann Mini Me übernehmen, während ein Erwachsener die Kastenform mit Klarsichtfolie auskleidet. Dann den Boden mit warmer Schokosoße bedecken und die erste Lage Butterkekse darauf verteilen, Schokosoße drüber etc. Das sieht dann so aus:

MiniMe2

Weiterschichten, bis die geschmolzene Schokolade aufgebraucht ist. In die oberste, noch weiche Schokoladenschicht können dann die Smarties gedrückt werden – entweder kreuz und quer oder der Name des Geburtstagskindes. Wer es abwarten kann, lässt den kalten Partyhund einfach abkühlen. Wer es allerdings furchtbar eilig hat, sollte ihn ins Tiefkühlfach stellen, bis die Schokolade erkaltet ist.

Kuchen

Guten Appetit wünscht Mini Me!

P.S. Schmeckt übrigens auch hervorragend mit 400 g Zartbitterschokolade, Zartbitter-Schoko-Creme, Ingwer und Pistazien!!!

WANTED: Rezept für Schoko-Nuss-Kracher!

NussbombeMeine Schäfchen hassen Nüsse. Naja, zumindest Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Macadamianüsse und was man sonst so im Müsli findet. Die Schäfchen lieben aber die Schoko-Nuss-Kracher, die unser Hofladen glücklicherweise im Programm hat. Zu gern würde ich diese kalorienreichen Nussbomben selbermachen, aber ich finde einfach kein Rezept! Deshalb jetzt auf diesem Wege: Liebes Universum, wir brauchen ein Rezept für Schoko-Nuss-Kracher. Dringend! Bittedanke.

Liebe Foodies: Wenn ihr Rezepte für Nuss-Kracher habt, her damit! Das Universum wird es auf süße und wundersame Weise vergüten.

 

 

 

 

 

Backen mit Mini Me: Kinderleichtes Kürbisbrot

September ist der Monat des großen Food-Kinos! Weintrauben in Massen, Kürbis in alle Variationen, kleine süße Herbstprinzen. Hach! September ist für Essen das, was der Mai für Blumen ist. Dass ich ein großer Freund des Herbstes bin, weil er für Fashion, Food und DIY die beste Jahreszeit ist, habe ich ja schon laut und deutlich gesagt. Heute gibt’s ein Rezept von Mini Me, da wir auf ihren Wunsch hin ein Kürbisbrot gebacken haben. Wie ihr seht, hatten wir viel Spaß mit dem kleinen Hokkaido!

Kürbisbrot

Hier ist das Rezept! Ihr braucht:

  • 1 kl. Hokkaido
  • ca. 80 ml Gemüsebrühe
  • 600 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1,5 Pck. Hefe
  • 3 TL Salz
  • 2 EL Kürbiskernöl

Mini Me’s Easy-Peasy Pumpkin Bread: Der Erwachsene schneidet den Kürbis auf, Mini Me holt mit einem Löffel die Kerne raus. Da sich Kürbis in der Regel schwer schneiden lässt, sollte das Kleinschneiden des Kürbisfleisches der Erwachsene übernehmen. (Meinen Kindern gebe ich übrigens zum Schneiden nur richtiges Werkzeug in die Hand. Lieber ein glatter Schnitt, der schnell wieder heilt, als ein stumpfer Schnitt, bei dem das Gewebe nicht weiß, was es tun soll.) Den Kürbis in der Gemüsebrühe garen. In der Zwischenzeit das Mehl abwiegen und mit den restlichen Zutaten in einer großen Schüssel verrühren. Wenn der Kürbis weich ist, einmal mit dem Zauberstab durchhuschen und dann das Kürbispüree abkühlen lassen – sonst stirbt die Hefe. Weil Warten langweilig ist, darf jeder ein paar Löffel Kürbispüree probieren. Dann kann es auch schon weitergehen: Die warme Kürbismasse in die Schüssel mit dem Mehl geben und alles mit den Händen durchkneten. Ist der Teig zu trocken, kann man noch ein wenig Wasser dazugeben. Aber lieber erstmal gründlich kneten, vielleicht geht’s auch ohne!

Kürbisbrot2

Jetzt ist die Hefe dran und wir spielen ein Spiel. Nach einer Stunde den Teig noch einmal ordentlich durchkneten und dann ab damit in den auf 180° vorgeheizten Ofen. Nach 45 Minuten ist das Brot fertig. Hmmm, besonders lecker mit Butter, Salz und Kräutern aus dem Garten!

Guten Appetit wünscht Mini Me!

 

 

 

 

 

 

Der Herbst ist (fast) da!!! Die beste Jahreszeit für Fashion, Food & DIY

kastanientiereAlso ich freu mich jedes Jahr auf den Herbst. Kulinarisch und modisch betrachtet ist er für mich die aufregendste Jahreszeit: Zwiebelkuchen zu Federweißer. Süße, knackige Äpfel. Kürbis bis übermorgen. Nicht zu vergessen Brombeerliebe. Herrlich! Und der Kleiderschrank füllt sich wieder mit Tweedröcken, Brit-Chic, hübschen Blazern und neuen Strumpfhosen. (Meine neueste Errungenschaft ist eine honigfarbene Strumpfhose mit Kaschmirwolle und Seide. Ich warte sehnsüchtig auf einen möglichst kalten Tag! Jaja, lacht ruhig…) Weiterlesen

Karibisches Bananenbrot? Das kriegen wir schon gebacken

Die wenigsten wissen, dass ich mit sweet little sixteen ein Jahr in der Karibik gelebt habe. Kurzer Beweis: Ich bin das Mädchen, das nach den Wolken greift! Karibisches Bananenbrot habe ich in Honduras nicht kennengelernt, aber so abwegig wäre es nicht gewesen. Immerzu Bananen, ständig Kokosnüsse …

Karibik

100 Jahre später, also heute, habe ich in unserem Hofladen überreife Bananen gefunden und wollte eigentlich Bananenmilch daraus machen. Aber da wir Kinderbesuch haben und es heute Abend Pizza gibt, habe ich mich schnell umentschieden und ein Bananenkuchenrezept rausgesucht, das ich dann etwas abgewandelt habe. Soll schließlich karibisch schmecken! Nach Banane und Kokos. Am besten soll’s noch ein klitzekleines bisschen gesund sein, deshalb habe ich weniger Zucker genommen als im Rezept stand. Bananen sind süß genug.

 

Bananen

Nicht besonders hübsch, die drei Bananen – dafür aber Demeter und zuckersüß. Die Hälfte des hellen Mehls habe ich durch Vollkorn ersetzt. So geht der Kuchen fast als Brot durch. Und die Kinder merken es nicht, weil sie an Vollkorn gewöhnt sind.

Genug geplaudert. Ihr braucht:

  • 3 sehr reife Bananen
  • 250 g Mehl
  • 2 verquirlte Eier
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 EL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter
  • Kokosnussflocken

Zunächst werden die Bananen geschält und mit der Gabel zerdrückt. Butter und Zucker mit dem Handrührer rühren und dann die Bananenmasse und die zwei Eier unterheben. Mehl, Natron und Salz in eine Schüssel geben und die Bananenmasse langsam hineingießen und unterrühren. Eine Kastenform mit Butter einfetten und den Boden dick mit Kokos bestreuen. Ich habe den Fehler gemacht, die ganze Kastenform mit Kokosflocken zu bestreuen. Nach dem Backen waren die Flocken oben dann doch etwas kross …

BananenbrotOfen auf 180° vorheizen und das Bananenbrot ca. 50-60 Minuten backen. Schmeckt besonders gut mit geschlagener Sahne! Oder mit dick Butter drauf.

¡Buen provecho!

 

 

 

 

 

 

Marzipankartoffeln kann ja jeder. Marzipanmuscheln auch!

MarzipanmuschelMarzipan ist eine echte Diva und lässt sich nicht so leicht verarbeiten, wie ich das gern hätte. Das durfte ich schon neulich feststellen, als ich süße Froschkönige backen wollte … Nun. Ich hatte von der Froschaktion noch eine Menge Rohmarzipan übrig. Was tun? Einfach aufessen? Das schien mir doch etwas zu plump. Marzipankartoffeln? Wie einfallslos. Für Marzipanbrot war die Menge nicht ausreichend. Und für fantasievolle Marzipantiere fehlte mir ehrlich gesagt die Muße. Ich wollte schnelle Inspiration und setzte mich an den Recher, da fiel mein Blick auf eine Muschel, die meine Tochter mir geschenkt hat und die neben meinem Rechner liegt. Voila! Für leckere Zimt-Marzipan-Muscheln die Muschel mit Butter einfetten, das Marzipan weichkneten und in die Muschel drücken. Vorsichtig herauslösen und mit Zimt bestäuben.

Backen mit Haken: Zitronen-Marzipan-Froschkekse

Froschkekse3Dass ich keine Küchenfee bin, konnte ich gestern bravourös unter Beweis stellen. Es sollten fesche Zitronen-Marzipan-Frösche werden. Es wurden auch irgendwie Frösche und sie schmecken fantastisch. Aber! Der Teig ließ sich so schlecht verarbeiten, dass ich euch das Rezept nicht verraten kann. Sorry!

Stattdessen mampfe ich jetzt diese hässliche Frosch-Armada auf. Und blättere in einem Backbuch, um beim nächsten Mal ein besseres Rezept zur Hand zur haben. Was für ein Reinfall! :o)

Ein Pfannkuchen mit Geheimnis

PfannkuchenFreitag ist bei uns Pfannkuchentag, da wird schon zum Frühstück der Kochlöffel geschwungen. Dass der Pfannkuchen auch mal wie ein cooles Logo aussehen kann, hat sich heute Morgen gezeigt! Es war ein kleines, schnelles und leckeres Experiment. Die Schwierigkeit bestand darin, den Pfannkuchen zu wenden. Wie ich das gemacht habe, verrate ich nicht. Ich finde, jeder braucht ein kleines Geheimnis. Das weiß nicht mal die NSA. ;)