Kategorie - Fairy-tales


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Adventsmärchen-Illustration von Michaela von Aichberger

Die Adventsmärchen-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, es stapeln sich die bunten Umschläge, und heute ist die wunderbare Illustration von Michaela von Aichberger fertig geworden. Ist sie nicht zucker??!!

Übrigens: Michaela kann nicht nur genial zeichnen, sie kann auch genial Websites designen. Edelfrosch ist ihr Baby!

Edelfroschkisten – eine feine Auswahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe ja schon berichtet, wie der Frosch zur Kiste kam…und ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich Hand in Hand mit einem holzverarbeitenden Handwerksmeister zusammenarbeiten darf. Hier ist eine kleine Auswahl, für Frau Schuhu und alle anderen, die sich für Edelfrosch interessieren! Ganz aktuell wird an einer schwarz-weißen Kollektion aus Palisander und Vogelaugenahorn gearbeitet. Sobald die Kisten geölt  sind, zeige ich sie! Sie sehen umwerfend schön aus. <3

Märchen-Adventskalender

Es ist Sommer, da kann man ja mal an Weihnachten denken! Es weihnachtet sehr im Hause Edelfrosch: Da wird gestempelt und sortiert, gekichert und sinniert. Und ganz nebenbei ist ein DaWanda-Shop entstanden, in dem ab jetzt Märchen-Adventskalender vorbestellt werden können! (oder ganz klassisch eine Mail an maerchen@edelfrosch.de schicken)

Und darum geht’s: Der kleine Engel sucht seine Noten fürs große Weihnachtskonzert. Niemand im Himmel weiß, wo seine Noten sind, und so nimmt ihn der Nikolaus am 6. Dezember mit auf die Erde, damit der kleine Engel seine Noten suchen kann. Doch auf der Erde passiert so allerlei, der Engel trifft eine Kuh, einen Hund und eine Katze, und dann begegnet er jemandem, der ihm vielleicht wirklich weiterhelfen kann…

Der Märchen-Adventskalender ist ein Fortsetzungsmärchen zum gemütlichen Vorlesen im Bett oder am Frühstückstisch. Jeden Tag darf ein Umschlag geöffnet werden, bis wir an Heiligabend endlich wissen, wie die Geschichte vom kleinen Engel ausgeht. Wer gerne singt, ist herzlich eingeladen, dem kleinen Engel zu helfen! Denn Weihnachtslieder spielen eine wichtige Rolle in diesem Märchen.

Tipp: Bestens auch zum Vorlesen in Kitas und Grundschulklassen geeignet!

Märchen-Adventskalender auf DaWanda

Mini_logo

Entdeckt auf DaWanda

Von: Edelfrosch

Märchen-Adventskalender

DaWanda Shop-Widget

Edelfrosch im verzauberten Bild

Es war einmal ein Bild, das war verzaubert und aus Zuckerwatte. Wer es anschaute, wurde wildromantisch und verliebte sich auf der Stelle.

Wer sich traut, kann das Bild hier anschauen.

 

200 Jahre Grimm und ganz viel Wirbel

In einer kalten Winternacht, irgendwann vor 200 Jahren, brachten zwei junge Männer ihre gesammelten Märchen zum Drucker, der ihnen einen Vogel zeigte und ihnen dann die schwere Eichentür vor der Nase zuknallte… Na gut, das ist ein bisschen gelogen. Aber das ist wahr: 2012 ist das Jubiläum „200 Jahre Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm! Und deshalb, und weil Märchen einfach toll sind, wird überall Märchenstaub aufgewirbelt. Da kommen Hollywoodfilme über unser liebes Schneewittchen ins Kino, im Regal stehen Froschkönige aus Schokolade, und die Gedenkmünzpräger prägen grimmige Gedenkmünzen. Nicht zu vergessen die Briefmarke „200 Jahre Grimms Märchen“.

Man muss das Rad sicher nicht neu erfinden und ich will hier keine Biografie über die Brüder Grimm schreiben. Ich habe einfach mal ein paar Links zusammengesucht, die Märchenfreunde interessieren könnten:

Einige Verlage haben anlässlich des Jubiläums ausgewählte Grimmmärchen neu aufgelegt: Der Beltz Verlag beispielsweise hat ein wirklich schönes Märchenbuch mit fantastischen Illustrationen von Werner Klemke verlegt. Dieses Buch beweist: Märchenillustrationen müssen nicht immer furchteinflößend sein! Dann ist da der Esslinger Verlag, der Anfang des Jahres einen Jubiläumsband mit 15 Märchen rausgebracht hat und der Ende Juni mit Grimm jazzt! ein Märchenfest feiert. Der Taschen Verlag hat in seinem wunderschön aufgemachten Märchenbuch 27 Märchen mit Illustrationen berühmter Kinderbuchillustratoren aus dem 19. und 20. Jahrhundert vereint. Mein Eindruck: Großes Kino für Klein und Groß, zum Gucken und Lesen. Und dann ist da noch der Literarische Reiseführer zur Deutschen Märchenstraße, der im Herbst in bei Edition Grimmland herauskommen soll. Ich bin gespannt!

Auch was Verfilmungen angeht, hat sich im Märchenland einiges getan. Die ARD hat viele bekannte und auch weniger bekannte Märchen neu interpretiert und fantastisch umgesetzt. Ich habe mit den Kindern die meisten Filme schon gesehen, sie sind witzig, klug, spannend, toll besetzt (z.B. Didi Hallerforden als grantiger König) und fesseln sogar starke Männer, die lieber Krimis gucken. Wirklich gelungen und unterhaltsam!

Wer nicht in Bücher oder Filme steigen, sondern eine märchenhafte Reise machen will: Die Brüder-Grimm-Stadt Steinau in Hessen feiert ihre Märchensöhne mit vielen Veranstaltungen, und das Brüder-Grimm-Haus, das ehemalige Amtshaus, schreibt immer höhere Besucherzahlen. Glückwunsch! In Kassel gibt es im Dezember sogar einen Grimm-Kongress.  Leider steht das Programm noch nicht wirklich fest, sonst könnte man sich fast überlegen, hinzufahren.

Und zum Schluss, für richtige Fans und Gedenkmünzensammler: Die grimmige 10-Euro-Gedenkmünze!

 

 

Superspezialkiste

Jede Edelfroschkiste ist super und speziell – das versteht sich von selbst. Und wer einen Wunsch für seine Kiste hat, darf ihn ruhig äußern! Die abgebildete Superspezialkiste wurde in liebevoller Handarbeit für eine Braut gemacht, die ihrem Bräutigam zur Hochzeit ihr gemeinsames Märchen geschenkt hat. <3

Wie der Frosch zur Kiste kam

Es fing alles mit einer Google-Recherche an. Ich habe „Schachteln“ gesucht, „Kisten“, „Schatullen“, „Etuis“. Eben schöne Kisten für meine Märchen, am liebsten handgefertigt und mit Gold. Irgendwie märchenhaft, vielleicht mit schönen Bändern? Auf jeden Fall mit Prägung, und bitte aus schönem Papier. Oder doch aus Holz?

Irgendwann stieß ich auf einen Anbieter, der wirklich schöne Kisten von Hand fertigt und mit Prägungen individualisiert. Meine Idee war, die Namen des Pärchens auf den Deckel zu prägen, am liebsten in Gold. Und so gab ich die erste Kiste in Auftrag, die ich nach zwei Wochen abholen konnte. Die Kiste war wirklich schön, ganz so, wie ich sie mir vorstellt hatte. Sie war sauber verarbeitet und hatte wie gewünscht die Prägung „Edelfrosch“ auf dem Deckel stehen. Die Kiste ließ sich mit hübschen Bändern verschließen, ganz so wie besprochen. Ich drehte die Kiste um und wurde stutzig: Da war das Label des Anbieter ebenfalls in Gold in die Kiste geprägt. Ich bat darum, das Label bei den folgenden Kisten wegzulassen – was der Anbieter aber auf keinen Fall machen wollte. „Ich label alle meine Produkte.“ Nun gut, dachte ich. Darüber können wir nochmal sprechen. Und dann versuchte ich, die nächsten Kisten in Auftrag zu geben. Mir wurde angeboten, in drei Wochen darüber zu reden. Drei Wochen, um darüber zu reden?! Diese Arroganz bin ich von Dienstleistern eigentlich nicht gewohnt. Möglich, dass jemand über Wochen und Monate ausgelastet ist. Aber über etwas reden?! Nun, ich redete! Nicht mit dem Anbieter, sondern mit meinem Mann. Er hörte sich meine Schimpftiraden an, nahm ein Blatt Papier und skizzierte mit schnellen Strichen eine Kiste. Die perfekte Edelfroschkiste! Und so kam es, dass aus einem Ausheulgespräch ein Auftragsgespräch wurde und ich in meinem eigenen Wohnzimmer zehn Kisten bestellte. Eine davon seht ihr hier abgebildet! Jede Kiste wird individuell und von Hand gefertigt. Prägungen in Gold gibt’s zwar nicht, aber ich bin im Nachhinein sehr froh, dass der Anbieter mich hat sitzen lassen.

Eine kleine Auswahl an Kisten könnt ihr hier bestaunen!

Sommertanztraum

Eine Liebesgeschichte, wie sie im Buche steht! Die zwei Verliebten trafen sich in einem fernen Land… Die ersten paar Takte ihres Märchens möchte ich euch nicht vorenthalten!

Es war einmal eine Braut, die konnte wild tanzen und tat es oft und gern. Sie hatte langes schwarzes Haar, und sie hatte einen Traum. Sie träumte von einem Prinzen, ganz romantisch. Dann wachte sie auf, und unsere Geschichte beginnt:

Maja, die schöne Braut, erwachte aus ihrem Traum und fand sich in einem Schloss wieder, in einem fernen Land, irgendwo am Meer. Das Schloss hatte einen schönen Garten, in dem die Braut spazierenging und ihre heißgetanzten Füße im Gras kühlte. Sie schlenderte um einen Baum herum, legte sich ins Gras und träumte von ihrem Prinzen. Ob er wohl ein kleines Schlauchboot hat? Da ertönte vom Schloss her eine Glocke, es war zum Abendessen gedeckt, und die Braut lief leichtfüßig durch den Garten. Ihre Mutter saß schon am Tisch und bestellte gerade ein Rebhuhn. Die Braut setzte sich, erzählte ihrer Mutter von ihrem Traum und ließ es sich schmecken!

Nicht weit entfernt stand ein junger Mann, der trug ein weißes Hemd und eine Schürze. Die Brautmutter winkte ihn an den Tisch, bestellte eine Flasche Brillanz und zwinkerte ihrer Tochter zu, die den jungen Mann mit großen Augen anschaute. Hatte sich der Prinz etwa als Kellner ausgegeben? Sie wusste es nicht, aber ihr Herz schlug höher.

(Ich finde, das reicht, ist schließlich das Märchen von unseren zwei Verliebten. Na gut, einen Satz noch, den letzten.)

Die Braut kaufte sich neue Schuhe und ein Kleid, das so blau war wie der Himmel am Tag ihrer ersten Begegnung. Da lachte die Sonne und sie heirateten an einem wunderschönen Sommertag.

Auf jeden Fail!

Ich wurde gerade von einem kleinen Verlag angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte, ein Tiermärchen für ein Märchenbuch einzureichen. Wow! Und dann sah ich mir die Konditionen an und dachte abermals: Wow!

Lieber kleiner Verlag, deinen Namen möchte ich nicht nennen, aber sag mir doch bitte, wie ich das verstehen darf. Ich schreibe mit Herzblut ein Märchen und lasse es von einer geschätzten Kollegin korrigieren. Ich bin zufrieden mit dem Märchen, meine Kinder lieben es und ich liebäugel damit, es von einer genialen Illustratorin illustrieren zu lassen, damit ich weiß, dass die Bilder, die ich im Kopf habe, genial umgesetzt werden. Und ja, ich bezahle meine Korrektorin und lege gern gutes Geld hin, damit die Dinge so werden, wie ich sie haben möchte. Das bin ich mir wert und den Geschichten schuldig.

So. Und nun machst du mir den Vorschlag, ich solle ein Märchen einreichen. Ich bekomme dafür: mehrere Bücher, die ich zu einem bestimmten Preis abnehmen muss (pro Buchseite eines, warum eigentlich?); die Möglichkeit, das Buch selbst zu verkaufen (danke, aber hä?); einen Bruchteil von 10% des Nettoverlagsabgabepreises, der auf alle Autoren nach einem Seitenschlüssel umgelegt wird (wenn 20 gleichlange Märchen veröffentlicht werden, bekomme ich also 0,5%); und ich kann unter „Autoren“ auf einer Website gelistet werden. Wow! Ach ja, den Titel des Buches kenne ich bisher nicht. Wer weiß – könnte doch sein, dass ich damit überhaupt nicht assoziiert werden möchte. Und: Angenommene Märchen unterliegen dem Verlagsrecht, auf das du mich nicht weiter hinweist.

Da gehe ich doch lieber hin und mache ein eBook, verschenke mein Märchen oder gebe es den Erzieherinnen, die es am Waldtag den Kindern vorlesen. Die Kinder machen nämlich große Augen, staunen über Pferde aus Wackelpudding und scheren sich nen Scheißdreck um miese Honorarvorstellungen. Das war’s schon, danke.

Eins noch: Dürfen wirklich alle Leute ganz umsonst das Märchen lesen? Ja! Natürlich. Denn ich freue mich darüber.