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150 Jahre Alice im Wunderland. Was Fotografinnen zu Wunderland-Fotos inspiriert

gepostet von: Ruth Frobeen | gepostet am: Mai 19th, 2015 | 0 Kommentare

150 Jahre Alice im Wunderland. Da wird viel Wirbel um ein Mädchen gemacht, das in Tränen schwimmt, mit Flamingos eine Partie Kroquet spielt und mit der Suppenschildkröte konferiert. Jeder kennt die Geschichte. Und jeder hat seine ureigenen Bilder vom Wunderland im Kopf. Ich persönlich denke immer zuerst an das Schrumpfen und Wachsen. Diese Hilflosigkeit!

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Zum 150. Jubiläum von Alice im Wunderland habe ich ein paar Fotografinnen gebeten, mir drei Fragen zu Alice zu beantworten. Taucht ein in die Wunderwelten von Katarzyna Klama, Rachel Adams, Lia Niobe und Janine Machiedo!

Rachel Adams

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  1. Was genau an Alice im Wunderland inspiriert dich zu deinen Alice-Bildern?

Ich habe schon immer ein Faible für Fantasy gehabt, und Wunderland ist das Fantasieland der Möglichkeiten! Unendliche Ideen können in dieser Zauberwelt ihren Ursprung haben. Die Geschichte bedeutet mir so viel. Ein Mädchen gerät in eine fremde Welt und versucht herauszufinden, wer sie ist und wie sie wieder nach Hause kommt. Ich glaube, wir sind alle im Inneren „Alices“ und versuchen herauszufinden, wer wir sind und wie wir uns in unserer Haut wohlfühlen können. Und dann sind da natürlich noch die Teetassen, Zylinder, Katzen, Irrgärten, Karten und die ganze Wunderland-Bildsprache, die einfach dazu einladen, Bilder zu machen.

  1. Lässt du dich eher von Wörtern (also dem Buch) oder von Bildern bzw. Illustrationen inspirieren? 

Ich schätze, von beidem. Ich bevorzuge die Inspiration durch Wörter, denn das gibt mir mehr Freiheit, die Geschichte auf meine Weise zu interpretieren. Aber ich kann nicht sagen, dass ich nicht auch von Bildern beeinflusst wurde.

  1. Was sind deine persönlichen Schlüsselelemente für „Wunderland-Fotografie“?

Ich denke, das sind skurrile, magische und surreale Elemente. Ich finde, jeder kann seine ganz persönlichen Wunderländer haben, die alle unterschiedlich und wundervoll sind.

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Janine Machiedo

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  1. Was genau an Alice im Wunderland inspiriert dich zu deinen Alice-Bildern?

In Alices Wunderland scheint einfach alles möglich zu sein und das beflügelt meine Fantasie.

  1. Lässt du dich eher von Wörtern (also dem Buch) oder von Bildern bzw. Illustrationen inspirieren? 

Beides. Ich kann das eine nicht vom anderen trennen.

  1. Was sind deine persönlichen Schlüsselelemente für „Wunderland-Fotografie“?

Das blaue Kleid, Veränderung der Größe (wachsen und schrumpfen), der Hase, Spielkarten, Uhr, die Katze… Ich werde nach und nach aus jedem dieser Elemente jeweils ein Bild zaubern. Danke für die Anregung, Ruth, denn ohne dich hätte ich mein erstes Bild zu diesem Thema wohl erst in ferner Zukunft fabriziert!

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Katarzyna Klama

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  1. Was genau an Alice im Wunderland inspiriert dich zu deinen Alice-Bildern?

Für mich verkörpert Alice reine Unschuld, kindliche Naivität und Weisheit in einem. Die intensive Mischung aus Real und Irreal.

  1. Lässt du dich eher von Wörtern (also dem Buch) oder von Bildern bzw. Illustrationen inspirieren? 

Meine Inspiration ziehe ich hauptsächlich aus den Illustrationen des Buches, das ich als Kind gelesen habe.

  1. Was sind deine persönlichen Schlüsselelemente für „Wunderland-Fotografie“?

Geheimnisse, Irrealität und Traumstimmung (nebelig und verschwommen), bestimmte Färbung, Schlüsselwörter (für Alice), überraschtes Gesicht, Hase, Garten, Spiel mit den Größen, Tagtraum, Natur.

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Lia Niobe

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  1. Was genau an Alice im Wunderland inspiriert dich zu deinen Alice-Bildern?

Nun, ich denke, es ist die zauberhafte und surreale Art und Weise, wie Dinge, die uns bekannt sind, in Alice im Wunderland dargestellt werden. Figuren wie der verrückte Hutmacher und das weiße Kaninchen inspirieren dazu, eigene Figuren mit seltsamen und fantastischen Eigenarten zu schaffen. Man kann über jede noch so kleine Sache im Wunderland staunen. Es ist eine Welt, in die man immer wieder zurückkommen kann.

  1. Lässt du dich eher von Wörtern (also dem Buch) oder von Bildern bzw. Illustrationen inspirieren? 

Von beidem, würde ich sagen. Natürlich lassen die Wörter ein größeres Spektrum an Interpretationen und vielleicht ein höheres Maß an Kreativität zu, aber Bilder und Illustrationen können einen dazu inspirieren, neue Techniken oder einen neuen Look auszuprobieren. Es kommt dann alles in dem Bild zusammen, das man gemacht hat.

  1. Was sind deine persönlichen Schlüsselelemente für „Wunderland-Fotografie“?

Surreale Gegenstände. Vielleicht ein riesiges Schaukelpferd, oder ein riesiger Schlüssel. Ich denke bei Alice im Wunderland immer an Alltagsgegenstände, die die falsche Größe haben. Die Stimmung/Farbgebung ist immer ein bisschen düster, mit einem Hauch Violett und Blau. So sehe ich es jedenfalls immer. :D

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Starke Bilderwelten! Wer jetzt noch etwas über die echte Alice lesen möchte, ohne sich im Internet zu verlaufen, der hole sich eine Tasse Tee und stolpere einfach hier

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