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Die märchenhafte Welt der Ruth Frobeen!


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Rolle vorwärts! Ein Ausblick auf das Jahr 2015

gepostet von: Ruth Frobeen | gepostet am: Dezember 18th, 2014 | 0 Kommentare

Rückblicke gut und schön. Daraus kann man etwas lernen, wenn man will. Aber statt Hausaufgaben zu machen und zu überlegen, was das Jahr 2014 uns damit sagen wollte, beschäftigte ich mich lieber mit der Zukunft. Die ist nämlich viel spannender, weil ungewisser. Man braucht ein bisschen Mut, um Farbe zu bekennen, was einem wichtig ist. Es könnte größenwahnsinnig rüberkommen. Oder arrogant. Oder auch beides. Aber egal, man kann es nicht jedem recht machen.

Ausblick

Statt eines Rückblicks gibt es bei mir also einen Ausblick auf das Jahr 2015. Ob das alles so kommt, wie ich mir das wünsche, weiß ich nicht. Aber ich kann es ja mal versuchen.

  • Wie in diesem Jahr wird der Edelfrosch auch 2015 nicht mehr nur für Privat schreiben. Es bahnt sich schon eine tolle Sache an, über die ich in den kommenden Wochen intensiv nachdenken werde. Ich sage es mal so: Wenn das klappen sollte, gieße ich einen Eimer Champagner über dem Blog aus.
  • Die nächste Geschichte über die Engelbrüder von Wolke 17 wird geschrieben. In der Hauptrolle ist diesmal Robert, der einen aufregenden Auftrag bekommt und an seinen Fähigkeiten zweifelt… Glücklicherweise wissen wir ja, dass er unfassbare Dinge aus quasi nichts machen kann. Ich sage nur Zimtdecken stricken.
  • Eine Ausstellung mit gelesenen und gemalten Märchen wird die Welt verzaubern. Ich sehe schon die Leute mit den Kopfhörern vor den Bildern stehen.
  • In einem Schloss wird ein Märchenseminar stattfinden, das die Teilnehmer dazu befähigt, ihr eigenes Märchen zu schreiben. Edelfrosch bekommt viele Anfragen a la „Ich habe versucht, unsere Geschichte als Märchen zu schreiben. Aber irgendwie klappt es nicht.“ Das lässt sich ändern!
  • Ganz wichtig: Ich werde meine „Not to do“-Liste pflegen. Denn es gibt so viele Zeit- und Energiefresser, für die einfach kein Platz in meinem Leben ist. Auf diese Liste kommen alle Sachen, die mich bremsen, stören und nerven.
  • Ein Tag in der Woche wird der Alltagspoesie gewidmet. Ob ich das durchhalte, weiß ich nicht. Dazu werde ich mit meinem Auftragsbuch und dem Geldbeutel konferieren. Ich möchte mir diese Zeit nehmen, um ausgeglichener und zufriedener zu sein und den Kindern vorzuleben, dass es okay ist, Pippi statt Annika zu sein und eigene Sachen zu machen. Ziel ist nicht, damit Geld zu verdienen, sondern mein Leben so zu gestalten, dass es mich glücklich macht. Klingt ein bisschen egoistisch? Naja. Es ist ja so: Wenn ich unzufrieden bin, strahle ich das aus und belaste meine unmittelbare Umwelt, sprich meine Familie, damit. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich die intensive Beschäftigung mit meinem Passion Project positiv auf mein privates und berufliches Leben auswirkt. Denn ich schöpfe Kraft und Inspiration, indem ich entdecke, was meine Stärken sind. Und die kann ich dann überall anwenden! Ziemlich genial eigentlich. ;o)
  • Wenn im Laufe des Jahres die Welt zum Stillstand kommt und niemand etwas von mir und meiner Arbeit wissen möchte, werde ich das genießen, statt mir Sorgen zu machen! Denn Stillstand gibt es nicht. Es bewegt sich immer etwas, und sei es „nur“ innerlich.
  • Und natürlich wird es wieder einen LOVEMBER geben. Den kann ich übrigens allen sehr empfehlen!

Wenn jetzt einer mit dem Argument kommt, dass man sich das alles erstmal leisten können muss, dann nicke ich und sage: stimmt! Ich habe das Glück, meine Arbeit selbst gestalten zu können (das Glück haben übrigens alle, auch wenn sie’s nicht wahrhaben wollen!). Wenn ich das nicht könnte, würde ich einen Job machen, der mir trotzdem die Zeit ließe, all die Dinge aus meiner Liste anzugehen. Ich weiß, dass es so wäre, weil ich das schon gemacht habe und mir mit null Euro eine Existenz aufgebaut habe. Das ist möglich. Vielleicht erzähle ich davon ein andermal.

Und wie seht ihr das Jahr 2015? Worauf freut ihr euch, was habt ihr vor? Ich freue mich über Kommentare, E-Mails und Gespräche. :o)

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