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Die märchenhafte Welt der Ruth Frobeen!


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Vintage-Geschirr für eine kunterbunte Kaffeetafel

gepostet von: Ruth Frobeen | gepostet am: Februar 5th, 2014 | 2 Kommentare

Vielleicht surfst du gerade mit einer Tasse Kaffee durchs Internet. Und steht da nicht auf deinem Schreibtisch auch der ein oder andere Becher rum? Ein Teller vielleicht? Wenn du dich ertappt fühlst, kann ich dich beruhigen. Bei allen steht Geschirr rum. 100%

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Nach dem ganzen Wintergrau der letzten Wochen war das Licht gestern so schön und frühlingshaft, dass ich mir in der Mittagspause meine Kamera geschnappt habe, um ein paar meiner Gedecke zu fotografieren. Ich will sie schon seit Monaten katalogisieren. Denn wie soll sonst die Welt erfahren, was ich da für Schätze habe?! Und verleihe?! Sicher kennt der ein oder andere Leser Lieschen & Ruth, bei denen man „Vintage-Porzellan für Glücksmomente leihen“ kann. Die freundlichen Damen, die mit 300 Gedecken weit mehr Geschirr als ich haben (ich zähle aktuell 60 Gedecke), waren so nett, mich weiterzuempfehlen. Für Romy und alle anderen sind hier also ein paar Impressionen. Und wer sich alle Bilder angeschaut hat, wird mit einer netten Parabel über Kaffee belohnt! Mach es dir also gemütlich und trink noch ein Tässchen oder zwei.

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Geschafft! Das ist also ein kleiner Teil meines kunterbunten Vintage-Geschirrs. Wer es mieten möchte – z.B. für seine Hochzeit, einen Kaffeeklatsch mit Freunden, ein Fotoshooting oder den Geburtstag von Tante Ursel – schreibt mir einfach eine Mail.

Und jetzt folgt wie versprochen eine Geschichte über Kaffee! Frei aus dem Gedächtnis.

SCHMECKEN SIE DEN KAFFEE, NICHT DIE TASSE

Vielleicht kennt ihr die Geschichte über den Professor, der seine ehemaligen Studenten eingeladen hat und ihnen Kaffee serviert. Alle seine Gäste sind berufstätig und die meisten sind sehr erfolgreich in dem, was sie tun (und natürlich MEGA gestresst, wie erfolgreiche Menschen das eben so sind bzw. erzählen … ). Der Professor holt also eine Kanne Kaffee und, weil es so viele Gäste sind, ein bunt zusammengewürfeltes Sammelsurium an Tassen – manche aus Meissen, manche von IKEA, manche aus dem Supermarkt.

Jeder nimmt sich eine Tasse und schenkt sich Kaffee ein. Und jeder erzählt, wie erfolgreich und wie gestresst er ist. Der Professor beobachtet seine ehemaligen Studenten und sagt nach einer Weile: „Sie werden bemerkt haben, dass die hübschen Tassen in diesem Moment alle benutzt werden. Auch die etwas weniger hübschen Tassen haben Sie sich genommen. Übrig geblieben sind die Pappbecher und die angeschlagenen Tassen. Es ist ganz natürlich, dass wir das Schönste und Beste für uns wollen. Aber darin liegt auch die Quelle Ihrer Probleme. Sehen Sie es einmal so: Das Leben ist der Kaffee. Ihre Jobs, das viele Geld und Ihr Status sind die Tassen. Sie sind nur dazu da, das Leben zu ‚halten‘. Die Art der Tasse hat nichts mit der Qualität unseres Lebens zu tun. Manchmal sind wir zu sehr auf die Tasse konzentriert und vergessen darüber den Kaffee. Schmecken Sie den Kaffee, nicht die Tassen!“

Ich habe diese Geschichte vor einigen Jahren irgendwo im Internet gelesen. Und ich mag sie wohl, sonst hätte ich sie mir nicht gemerkt. Aber ich bin der Meinung, dass man ruhig ab und zu etwas Besonderes für sich und andere aussuchen darf. Ein bisschen Stil muss sein. Und aus hässlichen Tassen trinken kann schließlich jeder.

Für mehr Stil und Glücksmomente!

Eure Ruth

Kommentare (2)


  1. Nadine {Lieschen und Ruth} -
    7. Februar 2014

    Liebe Ruth,
    also bei dir würden wir es uns auch gleich gemütlich machen, deine Tassen sind Zucker! …So, nach deiner schönen Parabel werden wir uns gleich mal einen leckeren Kaffee gönnen {Lebenselixier}.
    Herzliche Grüße nach Hamburg!
    Nadine

    • Ruth Frobeen -
      7. Februar 2014

      Lasst ihn euch stilvoll schmecken! :o)
      Vergnügte Grüße
      Ruth