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Backen mit Mini Me: Pistazien-Aprikosen-Brot

gepostet von: Ruth Frobeen | gepostet am: Juni 4th, 2013 | 2 Kommentare

Pistazien-Aprikosen-Brot2Manchmal wünsche ich mir, ich hätte diese Fähigkeit, die Gisbert aus der Weihnachtsbäckerei hat: Wenn er ein Rezept liest, weiß er ganz genau, wie es schmeckt. Und wenn er sich ein neues Rezept ausdenkt, schreibt er so lange rum, bis es ihm beim Lesen schmeckt. Aber gut, ich habe diese Gabe nicht und muss experimentieren – was ja auch großen Spaß macht! Mini Me hat mir tatkräftig geholfen. Herausgekommen ist ein fabelhaftes Pistazien-Aprikosen-Brot, das fast schon als Kuchen durchgehen kann. Das braucht ihr dafür:

  • 200 g Softaprikosen
  • 25 g gehackte Pistazien
  • 400 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 200 g helles Weizenmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml Sonnenblumenöl
  • 300 ml Milch

Und so geht’s: Schneidet die Aprikosen in rosinengroße Stücke und nascht dabei. Alle Zutaten von trocken bis flüssig in die Rührschüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig rühren. Zuletzt die Aprikosen und Pistazien dazugeben. Im Prinzip war’s das schon. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und ab in den Ofen damit. Weil uns das etwas zu schnell ging, haben wir noch Früchte-Knuspermüsli oben drüber gestreut und mit dem Kinderschreck in den Teig gedrückt. Damit das Müsli im Ofen nicht verbrennt, legt ein Stück Alufolie drüber. Eine Stunde bei 180°C backen – fertig!

Am besten schmeckt das Pistazien-Aprikosen-Brot natürlich mit Pistaziencreme und Aprikosenmarmelade. Hmmm, lecker! Und ganz ohne Rezeptschmeckerfähigkeit ausgedacht. ;)

 

Kommentare (2)


  1. Katja -
    5. Juni 2013

    Am besten gefällt mir ja die Anweisung „…und nascht dabei“. Ist das Naschen bei der Mengenangabe denn schon eingepreist?

    Und wer oder was ist der Kinderschreck?

    • Ruth Frobeen -
      5. Juni 2013

      Hallo Katja,
      wir halten nix von strengen Mengenangaben – schon gar nicht bei Experimentbroten. Beim Naschen sollte nur darauf geachtet werden, dass noch etwas in den Teig wandert, sonst muss man den Projektnamen ändern. ;o) „Kinderschreck“ ist so ein Teigschaber. Ich habe das Wort von einem Schwaben gelernt und gleich ins Herz geschlossen.