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Die märchenhafte Welt der Ruth Frobeen!


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Zeit, das Magische von außen zu betrachten

gepostet von: Ruth Frobeen | gepostet am: Januar 18th, 2017 | 0 Kommentare

Ein Buch ist niemals fertig.

Aber wenn man ENDE darunter setzt, fühlt es sich zumindest so an. Ich schreibe aktuell die letzten Seiten meines Romans Mücken an der Wand, der vielleicht im LOVEMBER so weit fertig ist, dass ich ihn veröffentliche. Mal sehen. Seelische Gelassenheit gehört zur Grundausstattung dazu, wenn man ein Buch schreibt und nicht verrückt werden will. Hausgemachter Stress und Druck von außen können mich mal. Wie heißt es so schön: Passion is patient, take your time.

2017 wird jedenfalls ein spannendes Schreibjahr für mich. Bis Ende Januar wird die erste Fassung des Romans fertig sein. Dann wird fotografiert, bis das Cover eingefangen ist. Im Frühjahr starte ich eine neue Serie für die Adventszeit. Mit 5 Geschichten über Wolke 17 bin ich höchst zufrieden und es muss etwas Neues her, damit es aufregend bleibt. Das neue Dinge hat auch schon einen Namen und heißt Halb Elf. Ich freue mich schon jetzt, im März/April die Adventsgeschichte zu schreiben!

Im Sommer ist die Zeit, das Magische bei Sonnenschein von außen zu betrachten, meinen Roman umzuschreiben (oder auch nicht), zu verzweifeln (oder auch nicht) und neue und alte Ideen zu veredeln. Und im Herbst werden dann mit Pauken und Trompeten das Adventsmärchen und der Roman in die Welt entlassen. Die Protagonistin Ylvie Unverdorben werdet ihr aber schon vorher kennenlernen. Ich muss nur vorher zum Friseur …

Das Blog liegt derweil ein bisschen brach. Ich weiß, dass mir das niemand übel nimmt. Es macht mir einfach momentan wenig Freude, im Internet zu lesen. Deshalb schreibe ich auch nur selten hinein.

Und hiermit zurück zum Buch. Tippeditipp. Tiptop! ;o)

Sneak: Gunter und das Kuddelmuddel – das neue Adventsmärchen ist da!

gepostet von: Ruth Frobeen | gepostet am: September 29th, 2016 | 0 Kommentare

Was passiert eigentlich, wenn eine Wolke in zwei Teile reißt und sieben Engel von jetzt auf gleich Unterschlupf suchen?
Dieses Jahr geht auf Wolke 17 alles drunter und drüber. Das liegt an dem Wirbelsturm, der ziemlich viel Schaden anrichtet und bei dem sich Gunter beide Flügel bricht. Gunter liegt hilflos auf der Wolke, als ein kleiner Engel ihn findet. Der Engel heißt Knut und sucht für sich und seinen Zwillingsbruder Kurt einen Unterschlupf, denn ihre Wohnwolke ist bei dem Sturm entzwei gerissen. Knut fliegt schnell los, um Hilfe für Gunter zu holen …

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Der diesjährige Märchen-Adventskalender ist ein Fortsetzungsmärchen zum gemütlichen Vorlesen im Bett oder am Frühstückstisch. Es geht dieses Jahr um Freundschaft, Toleranz und Anderssein. Wie in jedem Jahr darf Tag für Tag ein Umschlag geöffnet werden, bis wir an Heiligabend endlich wissen, wie die Geschichte von Gunter und den Zwillingen ausgeht (gut natürlich!). Die von Hand eingetüteten Umschläge sind übrigens zugesteckt und nicht geklebt, damit die Geschichte immer wieder gelesen und der Adventskalender neu geöffnet werden kann. Das Papier ist Premium-Papier mit kleinen Goldeinschlüssen, die beim Vorlesen wie kleine Schneeflocken glitzern. Wiederholungstäter kennen das ja schon. ;o)

Hier ein paar Zeilen aus der Adventsgeschichte, mitten aus der Mitte heraus, damit ihr einen Eindruck bekommt, wie dieses Jahr die Stimmung auf Wolke 17 ist:

Nach dem Essen holte Hopti wieder seine Ukulele hervor und begann zu spielen. Linse klatschte dazu im Rhythmus und sang ein Lied, das sie sich gerade ausdachte. Alle lauschten. Es war ein trauriges Lied und handelte von einem Engel, der seine Welt festhalten wollte. „Er flog durch Nacht und Nebel und hielt an allem fest. Da kam die Katze Schneebel und gab ihm wohl den Rest.“ Kalli schluckte. „Hat die Katze ihn gefressen?“, fragte er unsicher. „Nein, natürlich nicht“, antwortete Linse und sang weiter. „Doch weit gefehlt, ihr Lieben, es ging ihm sicher gut. Die Katze gab ihm Pinsel, Lappen und einen Hut. Da fing er an zu malen und malte alles ab, die Katze, die trank Milch und schnurrte mit dem Bart.“ Mucke sprang aufgeregt auf dem Tisch auf und ab. „Das reimt sich nicht!“, rief er zappelig. Linse zuckte mit den Achseln. Alle klatschten und Mucke beruhigte sich wieder. „Na gut. Wenn das so ist, singe ich jetzt auch!“ Er gab Hopti ein Zeichen und gemeinsam legten sie los.

Sie sangen bis tief in die Nacht. Sogar Gunter sang ein Lied und alle lauschten andächtig. „Du hast eine schöne Stimme“, sagte Linse und Gunter wurde rot. Kalli füllte die Wassergläser und zeigte allen, wie man sie zum Singen brachte, und Gisbert holte ein paar Töpfe, um darauf Schlagzeug zu spielen. „Ist das nicht ein bisschen laut“, brummte Robert und klopfte mit einem Kochlöffel auf einen Topf. „I wo“, sagte Gisbert. „Es kommt ja drauf an, wie man draufhaut!“ Er hatte in den letzten Tagen geübt und konnte tatsächlich recht leise Topfschlagzeug spielen.

Als es schon sehr spät war, packten die Engel von Wolke 103 ihre Sachen und verabschiedeten sich. Jana teilte ihre Glühbrummer mit Hopti, Birk, Lilly Lilian und Linse, und dann schwirrten sie zurück zu den Wolken, auf denen sie Unterschlupf gefunden hatten. „Bis morgen!“, riefen die Zwillinge und die Brüder von Wolke 17 ihnen nach.

Wie immer kann das Adventsmärchen über meinen Edelfrosch-Shop gekauft werden (ich freue mich über jede Rezension!) oder direkt per E-Mail an maerchen@edelfrosch.de. Wer etwas Besonderes vorhat und z.B. Adventsmärchen an seine Kunden schicken möchte, kann sich gerne an mich wenden. Vielleicht kann Gisbert aus der Weihnachtsbäckerei für Special Editions ein bisschen Gebäck lockermachen.

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