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Die märchenhafte Welt der Ruth Frobeen!


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A Summer’s Tale Festival – folge dem Lustprinzip!

gepostet von: Ruth Frobeen | gepostet am: August 17th, 2017 | 0 Kommentare

Hinweis: Ich bekomme Geld für diesen Beitrag und kann mir Kaffee, Kleidung und Strom kaufen.

Wir leben vagabundig nach dem Lustprinzip

Es regnet, die Kinder schwimmen im Fluss, der Hund schnarcht auf der Rückbank und erholt sich von einer anstrengenden Wanderung. Ich habe mir im Bulli ein kleines Unterwegsbüro eingerichtet. Es herrscht eine friedliche und gemütliche Stimmung auf dem Campingplatz irgendwo in der Schweiz … Wir leben gerade ganz nach dem Lustprinzip. Wo es uns gefällt, da halten wir an, um zu gucken und zu staunen, was das Leben so für uns bereithält. Vielleicht ein bisschen so wie Vilja und die Räuber. ;)

Der perfekte Auftakt für den gechillten Familienurlaub war für mich das Summer’s Tale Festival. Dass ich zufällig ein paar Kollegen und Bekannten über den Weg gelaufen bin, zeigt wohl ganz gut, dass ich hier wirklich hinpasse. Übrigens war dies mein erster Festivalbesuch ever! Und das bei meinem Musikliebhaberhintergrund… Ich hatte im Vorfeld schon vorfreudig über mein Sommermärchen mit Musik, Zirkus und Literatur berichtet und möchte gar nicht auf die Acts eingehen, vielmehr die Stimmung zeigen, die bei diesem familienfreundlichen Kulturfestival herrscht.

Friedlich, bunt & quirlig

Es laufen viele Kinder herum, die Leute sind ausgelassen, wandern von Bühne zu Bühne, stärken sich bei den Foodtrucks, stöbern auf dem Designmarkt oder liegen auf den Wiesen und in ihren Zelten und Bussen herum. Herrlich! Von betrunkenen Schlammhopsern keine Spur. Auf den Bühnen wird gerockt, geslamt, getanzt. Manche können mit Poetry Slams etwas anfangen, andere nicht. Manche mögen Gin, andere nicht. Manche gehen zu Electro Swing ab, andere nicht. Jeder macht auf diesem Festival genau das, was ihm gefällt. Man hat den Eindruck, hier folgt jeder dem eigenen Lustprinzip. Und das können wir Erwachsenen uns besonders gut bei den Kindern abschauen: Essen, Tanzen, in Pfützen springen, Filme gucken, Einhörner kaufen, Bilder malen und mit Freunden Spaß haben. Der Kinderbereich ist ein wunderbarer Platz zum Spielen und Zirkusartist sein. (Ich habe dort nicht fotografiert, aber ihr dürft mir glauben: Es ist toll dort!)

Manches ist ein bisschen Mainstream (aber sehr schön!), und immer wieder findet man kleine Perlen wie z. B. den Stand mit den handgemachten Notizbüchern und den Wagen mit den Käs’spätzle. Und natürlich die Ink Fashion, wo ich ein charmantes Shirt mit einem Motiv aus einem meiner Märchen fand: ein Fuchs mit Hut und Tasche. Das Hemd mit dem Hund, der sich Dalmatinerflecken tätowieren lässt, war leider viel zu groß. Damit hätte ich gern meinen Mann geschockt! :D

Man kann hier eine Menge Geld ausgeben für Essen und schöne Dinge, muss man aber nicht. Dann vespert man einfach in den Bierfässern, spielt Karten oder hüpft, ganz nach dem Lustprinzip, barfuß oder mit Gummistiefeln zu geiler Musik in großen Pfützen herum.

Der Style ist geil

Auffällig sind auch die Outfits der Besucher. Wenn man sich vorstellt, dass viele Festivalbesucher mehrere Tage zelten oder in Bussen campieren, muss man doch mal hervorheben, dass manche Leute wirklich sensationell gut gekleidet sind! Ich habe beim Festival modisch so ziemlich alles gesehen, vom eleganten Dandylook über humorvolle Prints bis hin zu flatternden Hippykleidern inkl. Flechtfrisuren. Mode (das ist ein alter Hut) ist Ausdruck des Lebensgefühls und eine Art Respekt sich selbst und anderen gegenüber. Auch auf einem Festival, das offensichtlich für alle ist.

Werde ich wieder zum Summer’s Tale Festival fahren? Ja! Als Festivalblogger mit Pressebändchen oder als Mutter mit Kindern. Oder vielleicht als Autorin bei einer Lesung?! Alles ist möglich. Vielleicht. ;)

Und die anderen Festivalblogger so?

Anja von das tuten der schiffe hat einen wunderbaren Bericht geschrieben, Bloggerklassenfahrt zum A Summer’s Tale, und Nic von luziapimpinella hatte sogar ihre ganze Familie dabei, Ein Festival wie ein Familienurlaub. Nike von goingweird schreibt äußerst humorvoll und mit Zeitangaben, wie sie den Tag erlebt hat, Tagebuchbloggen. Und auch für Frau Piepenkötter war es das erste Festival

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